Infoseite - Stressfolgen für körperliche und psychische Gesundheit

Stress wird von der Weltgesundheitsorganisation(WHO) und von den Krankenkassen als eine der größten Bedrohungen der heutigen Zeit angesehen. Durch die rasanten Veränderungen der Lebensgewohnheiten und Belastungen wird chronischer Stress immer mehr zu einer medizinischen Herausforderung. 

 

Stressassoziierte Erkrankungen brechen nicht von einem Tag auf den anderen aus. Vielfach werden die warnenden, körperlichen Symptome "tapfer" übergangen, Schwächen werden überspielt oder einfach nicht als Botschaft verstanden. Viele Betroffene haben eine lange Vorgeschichte, bevor sie bei einer ganzheitlichen Stressbewältigung angekommen sind.

 

Wissenschaftlich sind die Folgen von chronischem Stress für die körperliche und psychische Gesundheit schon lange belegt:

Chronischer Stress gilt als Haupt-Verursacher für viele verschiedene körperliche und psychische Störungen

Chronischer Stress ist für viele Herz-Infarkte verantwortlich

Chronischer Stress schwächt das Immunsystem 

Herz und Stress

Herz und Stress:

Herz-Kreislauferkrankungen spielen bei der Betrachtung der Auswirkungen von chronischem Stress eine besondere Rolle. Der Herzmuskel ist durch vielfältige Mechanismen ein unmittelbares Zielorgan. Die Wirkung von äußeren Stressoren ist durch eine Änderung des Herzschlags direkt spürbar. Hier entsteht bei den meisten Betroffenen Angst und Unsicherheit. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen unangefochten eine Haupttodesursache dar. 

 

Stressoren am Arbeitsplatz, Schichtarbeit und intensive Überstunden sind mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen assoziiert.

 

Bei chronischer Stressbelastung kommt es langfristig zur erhöhten Aktivität des sympathischen Nervensystems(Sympathikus-ein Bestandteil des vegetativen Nervensystems). Die Hormonausschüttung wirkt direkt auf das Immunsystem und den Herzstoffwechsel und erhöht das Risiko einer Arteriosklerose(Arterienverkalkung). Die Arteriosklerose ist ein Vorreiter des Herzinfarktes. Durch vermehrtes Rauchen, Trinken, Essen und andere gesundheitsschädliche Verhaltensweisen versuchen viele Betroffene chronischen Stress zu „kompensieren“. Speziell Stress führt häufig zur Blutdruckerhöhung. Der Blutzucker und die Blutfette können ebenfalls steigen. 

 

Schlimmstenfalls entsteht eine Berufsunfähigkeit auch durch Burnout oder Depression. Eine Depression ist als eigenständiger kardiovaskulärer Risikofaktor anerkannt. Umgekehrt ist auch für Depressionen eine langanhaltende Stressbelastung (mit)verantwortlich.

Gehirn und Stress

Stresshormone haben eine direkte Auswirkung auf das Lernverhalten. Es kommt zu Gedächtnisstörungen und depressionsähnlichem Verhalten. 

 

Rückenschmerzen und Stress

Es ist hinlänglich bekannt, das Stress und psychische Belastungen eine erhebliche Rolle bei der Chronifizierung von Schmerzen, insbesondere Rückenschmerzen, spielen. Die häufigsten Beschwerden treten im Bereich der Wirbelsäule auf. Stressmedizinische Zusammenhänge bleiben häufig noch unberücksichtigt und werden vermeintlich körperlichen Ursachen zugeordnet. 

 

Leistungsfähigkeit und Stress

Stress fördert die Leistungsfähigkeit bis zu einem bestimmten Punkt, danach fällt die Leistungskurve signifikant ab.

 

Asthma und Stress

Seelische Belastungen wie Stress und Ängste können Asthmaanfälle auslösen oder den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. 

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© Rita Undernhorst-Pahl, Gesundes Leben & Arbeiten, TrainingsZentrum für Stressbewältigung & Burnoutprävention, Kontakt@pahl-gesundes-leben.de, Telefon: 05241.2205860